Filmografie

It’s my job! Why?

Ich, ein Fotograf, habe es gelernt, Perlen aufzufädeln.

Film ist nichts anderes als eine Aneinanderreihung von Einzelbildern.

Somit ist dieses Medium für das menschliche Auge nichts weiter als eine Illusion.

Vorausgesetzt der Taktstock des Dirigaten gibt dem Betrachter 24 Bilder in der Sekunde (FPS) vor.

Wäre unsere, über das Auge zugeführte sinnliche Wahrnehmung
im Zusammenspiel mit unserem Gehirn anders programmiert,

bräuchte es vielleicht 50 oder gar 100 oder noch mehr Bilder,
um aus dem Einzelnen, der Ablichtung,
das vermeintlich Ganze
in eine vollendete (Fort-)Bewegung zu setzen.

Und wie mit eigenem Atem beseelt,
sind wir nun mitten im Film und
Teilhaber einer Geschichte:

Uns genügen also nur 24 Bilder in der Sekunde
und die Überlegungen sind naheliegend: 
Jede Stunde nur ein Bild und ein Tag ist abgelaufen! 
Jeden Monat zwei – und ein Jahr ist abgelaufen! 
Himmlische Herrlichkeit biblisch dargelegt in symbolischer Zahl – vierundzwanzig (24)

Das „perfekte“ griechische Alphabet von Alpha bis Omega. 

Das ist nicht formell,
es ist die Formel – der Illusionen!

 

Die Tatsache, dass dem so ist und eigentlich Feststehendes in Bewegung gebracht wird, veranschaulicht wie Augenscheinliches ganz wesentlich mit dem Herzen erfasst und vom Empfinden des Seins getragen wird.

Film ist Bewegung, Film ist alles, was durch und durch und parallel zur „Realität“ laufend, zu träumen erlaubt.

Wer aber diese Möglichkeit Träume zu schaffen missbraucht, macht sich schuldig.

(Foto: Kameramann Claus Langer on top, „Die Väter des Nardino“, 1988)

Schuldig vor wem?

Im Zweifelsfall immer vor seiner eigenen Seele.

Verantwortung muss ebenso gelernt sein, wie das Auffädeln von Perlen,

bzw. das Handwerk des Filmemachens … 

 

(Foto: Andrea Ferreol und ihr Regisseur Wolf Gaudlitz, 1988)

… und das

nicht nur 

zu Zeiten,

als der

Film als

Film noch

haptisch war!

Director & Author

Cinema

2014: Sahara Salaam

"Über zwölf Jahre lang fuhr der Filmemacher und Kulturjournalist  Wolf Gaudlitz immer wieder in das Gebiet zwischen Tunis und Timbuktu, in das Gebiet, in dem das Volk der Berber und der Tuareg zuhause sind. Eine offizielle Dreherlaubnis von Behörden bekam er nie, auch keine Zulassung für das von ihm errichtete „Wüstenkino“, mit dem er durch die Wüste zieht und das Medium Film zu den Leuten bringt, die kein Kino haben. Auf seinen Reisen durch die Sahara trifft er Menschen, die mit ihm ihre Weisheiten teilen und ihm von ihrem Leben berichten. Dabei begegnet er ihnen stets mit Respekt und Weltoffenheit. Seine Kamera fängt berauschende und überwältigende Bilder und Impressionen ein, die zeigen, wie einsam, gewaltig und atemberaubend weit die Wüste ist. Dass er dabei auch sich selbst ins Zentrum stellt, bringt die Erlebnisse des Filmemachers noch näher an den Zuschauer heran. Mit ruhiger Erzählhaltung nimmt Wolf Gaudlitz ihn in diesem, wie er es selbst nennt, „Dokumentarspiel“ an die Hand, um einen Ort zu zeigen, der der Welt selbst entrückt erscheint. Und wenn er dann noch einmal im Film die Frage stellt, warum er sich das immer wieder antue, ist dieser atmosphärisch dichte Film selbst die beste Antwort". (FBW Prädikat "Besonders Wertvoll")

KINO TRAILER

KINO TRAILER (extended)

2001: Palermo flüstert

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KINO TRAILER

1996: Taxi Lisboa

Produktion solofilm Wolf Gaudlitz 1996

1993: Gezählte Tage

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1992: Blaue Wüste

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1991: Generals Son II

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1991: Kaebyok – Fly high run far

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1988: Die Väter des Nardino

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1986: L’OPERA oder Musik entsteht aus der Stille

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TV

2012: Jetzt nicht irgendwann

Lichterketten-Preis der Landeshauptstadt München 2013

Projektbeschreibung unmittelbar vor Drehbeginn, Mai 2012

(Film-)Projekt an der Simmernschule, durchgeführt und produziert von Wolf Gaudlitz, basierend auf reiner Spendenbasis und ohne Gewinnspekulation.

Das Projekt läuft inzwischen unter dem festgelegten Titel:
Jetzt – nicht irgendwann! Im Grunde nur drei Worte, die aber sehr deutlich die Dringlichkeit einer Angelegenheit unter Beweis stellen.

TRAILER

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1999: Palermo schreit nicht

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1985: Ballata Ballarò

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Shorts

2016: Sjećam se – Amarcord

A very short film with a long story of Milan Mihajlović.
in a moving picture by Wolf Gaudlitz, 2016
(19 min. – DCP, Blu-ray – Sound mix 5:1)

Production: solofilm Wolf Gaudlitz, München Sept. 2016
First release: 50th International Hofer Filmtage, Okt. 2016
Music: Andreas Hofmeir, Vjeran Ježek

2015: Was der Wind bringt

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2015: Ich warte hier

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2003: Unter der Haut die Sonne

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2000: verschiedene ARD Kulturreporte

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1984: Motivsuche für ein Deutschlandportrait

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1983: Winteranfang Villa Tasca

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1983: Aus einem Deutschen Requiem

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1983: Das Mosaik und Facettenauge

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1983: Der Violoncellist

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Actor

Cinema

1996: L’ultimo Bersaglio von Andrea Frezza

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1984: Killing Cars von Michael Verhoeven

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1982: E la Nave va von Federico Fellini

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1977: Die Konsequenz von Wolfgang Petersen

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TV

1980: „Merlin“ Der Auserwählte

als Ritter der Tafelrunde: Parsifal

1978: Die Schönheitsgalerie

Prinz Otto, späterer König von Griechenland

1978: Die Weber mit Klaus Maria Brandauer

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